Zahlungsdienste und E-Geld-Geschäft
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Aktuelles

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08.12.2016

Analyse: CFD-Risiken

CFD zu den Regulierungsplänen der Britischen Aufsichtsbehörde FCA

14.06.2016

PSD II: Onlineshops übernehmen Bankenfunktion

Fachbeitrag der mzs Rechtsanwälte auf Legal Tribune Online zur Problematik von elektronischen...

04.05.2016

mzs im Platow Newsletter

Fachartikel zu PSD II in "Platow Recht"

13.10.2016

F.A.Z.: Diffuse Regeln für den Zahlungsverkehr

Kommentar von Gustav Meyer zu Schwabedissen


Die neue Zahlungsrichtlinie PSD II: Regulierung, die die Welt nicht braucht

In der EU-Administration scheint man weiter der Meinung zu sein, der Menschheit mit Regulierung eine Wohltat zu tun. Es ist in der Begründung zur entsprechenden Richtlinie viel von der Herstellung gleicher Wettbewerbsbedingngen und Verbraucherschutz etc innerhalb der EU die Rede.
Wie weit die Regulierung schon vorangeschritten ist, sieht man daran, dass schon heute jedes Büdchen und jede kleine Tankstelle, das aufladbare Karten verkauft, ein E-Geld-Agent ist mit weitreichenden bürokratischen Folgen. Auch jeder Pizzalieferdienst, der Geld von den Kunden Geld entgegennimmt braucht eine Lizenz als Zahlungsinstitut. Letzteres ist natürlich unbezahlbar und so müssen diese Pizzalieferdienste als Agenten einer Bank oder Zahlungsinstitut auftreten. Mit der Folge, dass der Kundenstamm und die Kundendaten am Ende nicht mehr dem Lieferservice gehören. Im Grunde ist das schon jetzt eine Katastrophe. Die ganze Kreativität von Internet-Start-ups einer ganzen Branche wird in Bürokratie erstickt.   

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlichte unser Autor Gustav Meyer zu Schwabedissen am Mittwoch, 12. Oktober 2016, in der Rubrik "Recht und Steuern" einen Kommentar mit dem Titel "Diffuse Regeln für den Zahlungsverkehr - Die zweite Zahlungsdiensterichtlinie birgt Unsicherheit und harte Strafen".