Zahlungsdienste und E-Geld-Geschäft
E-Geld-Emittenten : Deutsche VersionIssuers of E-Money : English version
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Die E-Geld-Emittenten

Das E-Geld-Geschäft (die Ausgabe von E-Geld) darf nur von sog. E-Geld-Emittenten betrieben werden. Diese sind nach § 1a Abs. 1 ZAG:

  1. Einlagenkreditinstitute gemäß dem KWG
  2. Der Bund, die Länder, die Gemeinden und Gemeindeverbände sowie die Träger bundes- oder landesmittelbarer Verwaltung, soweit sie nicht hoheitlich handeln
  3. Die Europäische Zentralbank, die Deutsche Bundesbank sowie andere Zentralbanken in der Europäischen Union oder den anderen Staaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, wenn sie nicht in ihrer Eigenschaft als Währungsbehörde oder andere Behörde handeln
  4. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
  5. E-Geld-Institute 

Ein E-Geld-Institut ist jedes Unternehmen, das das E-Geld-Geschäft betreibt, ohne dabei als sonstiger E-Geld-Emittent (Nr. 1-4) qualifiziert werden zu können. Als E-Geld-Institut muss eine Erlaubnis nach § 8a Abs. 1 ZAG beantragt werden. E-Geld-Emittenten im Sinne der Nr. 1-4 können E-Geld ausgeben, ohne hierzu gesondert eine Erlaubnis bei der BaFin gemäß dem ZAG beantragen zu müssen.

Mit einer Erlaubnis nach § 8a Abs. 1 ZAG können neben dem Betreiben des E-Geld-Geschäfts auch Zahlungsdienste erbracht werden (vgl. § 8a Abs. 2 Nr. 1 ZAG). E-Geld-Institute sind daher auch Zahlungsdienstleister (vgl. § 1 Abs. 1 Nr. 2 ZAG).